Für jedes Land gibt es eine Hölle, in Form eines Kessels in dem das Höllenfeuer lodert. Da kommen dann die bösen Leute rein. Jeder Kessel wird von Wärtern bewacht, so dass keiner einfach rausklettern kann. Für -ein- Land sind keine Wärter notwendig: Afghanistan.
Wenn Stundenten besonders gut sind und deswegen speziell gefördert werden, dann erzeugt das Neid. Und das ist hier wohl eine ganz schlechte Voraussetzung. Kritik oder Probleme bekommt man im Grunde gar nicht zu hören, jedenfalls nicht direkt. Die Leute sind freundlich, wenn sie mit einem reden! Zu jedem! Was dann allerdings hinter den Rücken ausgetragen wird, das geht auf keine Kuhhaut. Ellenbogen kein Ausdruck dafür! Konflikte gemeinsam zu lösen, funktioniert nicht oft.
So passen alle schön auf, daß sich auch ja keiner besonders abhebt. Ein Vorankommen im Sinne von Kooperation scheint da nur schwer möglich.
Außerdem gibt es einen guten Buschfunk hier. Wenn da wer eine Information streut, wissen es spätestens nach 1h alle anderen. Allerdings ist der Umgang mit Information seht interessant. Wenn man jemandem sagt, bitte spring aus dem Fenster, wird er sich frühestens während des Falls fragen, ob das jetzt auch wirklich die richtige Idee war. Wenn man auf die Frage, ob die Klausur schwer wird, mit "Ja, teil, teils..." antwortet, wird daraus hintenrum ein: "Der will uns alles durchfallen lassen" gemacht. Das wird dann auch schonungslos so weitergegeben. Keiner denkt darüber nach.
Aus der Information, daß im IT-Center der Uni 70 Rechnerarbeitsplätze enstehen, werden mal eben ganz schnell 100 Plätze und noch viel mehr....
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27 Oktober 2008
15 Oktober 2008
Leben hier, Uni und sonst
Der Unterricht läuft super. Ich habe bis jetzt acht Vorlesungen gehalten und zwei Übungsblätter aufgegeben. In jeder Vorlesung habe ich auch einen praktischen Teil, den die Studenten gruppenweise bearbeiten sollen. Anschließend stellt ein Sprecher der Gruppe die Ergebnisse vor. Das Problem, mit dem ich mich anfänglich konfrontiert sah, ist bis auf weiteres beseitigt: Es wurde gesagt, daß es unheimlich schwierig sei, daß die Studenten vermitteltes Wissen auf ähnliche Probleme anwenden können. Allerdings kamen bis jetzt immer gute Lösungen, die wohl durchdacht waren. Ich plane nun ein kleines Modellierungsprojekt mit anschließender Implentierung in Java. Die Aufgabe wird darin bestehen, ein Schienennetz mit einem zweigleisigem Bahnhof zu modellieren. Das System enthält 3 Züge, die sich abhängig von Ampeln und Weichenstellungen auf dem Netz in eine Richtung bewegen können. Ich bin gespannt wie weit ich mit den Studenten komme.
In der restlichen Zeit, die ich an der Uni verbringe, bereite ich nicht nur Vorlesungen, Beispiele und Übungsaufgaben vor. Jeden Tag mache ich einen «Rundgang», begrüße Studenten und quatsche mit ihnen. Der Rundgang dient eigentlich dem Überwachen des Fortschritts (und der Adäquatheit) der Baumaßnahmen im ITCH. Das ist neben der Vorlesung Teil meiner ONE TWO THREE FOR FIVE SIX SEVEN EIGHT NINE zweiten Aufgabe. Außerdem muß das ITCH-Projekt koordiniert werden. Das heißt, es sind teilweise Änderungen des Bauplans zu besprechen (Verkleidung der Decken-Rohre, Aufhübschung einzelner Wände und Türen). Diese Änderungen müssen mit dem Bauleiter und der Weltbank abgesprochen werden. Für den Weg von der ersten Etage in den Keller würde man keine zwei Minuten einplanen. Aber ich brauche dafür mindestens eine halbe Stunde. Immer wieder kommt man mit Studenten unserer und anderer Fakultäten in Kontakt. Dabei erzählen sie mir afghanische Gegebenheiten, fragen aber vielmehr nach dem Leben in Deutschland. Wie schnell dort die Internetverbindungen sind, wie das Studium dort strukturiert ist und worin der Unterschied zwischen afghanischen und deutschen Studenten besteht.
Viel konnte ich zur letzten Frage noch nicht antworten. Allerdings habe ich beobachtet, daß die Umsicht und die Aufmerksamkeit um einiges größer ist als in Deutschland. Der Straßenverkehr wie er hier läuft, würde in Deutschland im Chaos enden. Hier hat man den Eindruck, daß alle Leute ein zweites Augenpaar im Hinterkopf haben. Das "rechts überholen" oder "Ampel bei Rot überqueren" dient nicht dazu, Erster zu sein, sondern lediglich schnell zu sein. Dabei kam es aber noch nie zu einer gefährlichen Situation. Außerdem wird generell der vorgelassen, der eine bessere Position hat.
Im Haus läuft ebenfalls alles super. Natürlich mit den kleinen Abstrichen, die man zwangsläufig in unserer Situation hat. Das Haus kann abgesehen für Einkäufe und für die Fahrt zur Uni nicht ohne weiteres verlassen werden. So sieht man alle Gesichter in der Arbeits- und Freizeit immer in der gleichen Umgebung. Dafür schlagen wir uns hier sehr gut und das Leben ist sehr angenehm.
In der restlichen Zeit, die ich an der Uni verbringe, bereite ich nicht nur Vorlesungen, Beispiele und Übungsaufgaben vor. Jeden Tag mache ich einen «Rundgang», begrüße Studenten und quatsche mit ihnen. Der Rundgang dient eigentlich dem Überwachen des Fortschritts (und der Adäquatheit) der Baumaßnahmen im ITCH. Das ist neben der Vorlesung Teil meiner ONE TWO THREE FOR FIVE SIX SEVEN EIGHT NINE zweiten Aufgabe. Außerdem muß das ITCH-Projekt koordiniert werden. Das heißt, es sind teilweise Änderungen des Bauplans zu besprechen (Verkleidung der Decken-Rohre, Aufhübschung einzelner Wände und Türen). Diese Änderungen müssen mit dem Bauleiter und der Weltbank abgesprochen werden. Für den Weg von der ersten Etage in den Keller würde man keine zwei Minuten einplanen. Aber ich brauche dafür mindestens eine halbe Stunde. Immer wieder kommt man mit Studenten unserer und anderer Fakultäten in Kontakt. Dabei erzählen sie mir afghanische Gegebenheiten, fragen aber vielmehr nach dem Leben in Deutschland. Wie schnell dort die Internetverbindungen sind, wie das Studium dort strukturiert ist und worin der Unterschied zwischen afghanischen und deutschen Studenten besteht.
Viel konnte ich zur letzten Frage noch nicht antworten. Allerdings habe ich beobachtet, daß die Umsicht und die Aufmerksamkeit um einiges größer ist als in Deutschland. Der Straßenverkehr wie er hier läuft, würde in Deutschland im Chaos enden. Hier hat man den Eindruck, daß alle Leute ein zweites Augenpaar im Hinterkopf haben. Das "rechts überholen" oder "Ampel bei Rot überqueren" dient nicht dazu, Erster zu sein, sondern lediglich schnell zu sein. Dabei kam es aber noch nie zu einer gefährlichen Situation. Außerdem wird generell der vorgelassen, der eine bessere Position hat.
Im Haus läuft ebenfalls alles super. Natürlich mit den kleinen Abstrichen, die man zwangsläufig in unserer Situation hat. Das Haus kann abgesehen für Einkäufe und für die Fahrt zur Uni nicht ohne weiteres verlassen werden. So sieht man alle Gesichter in der Arbeits- und Freizeit immer in der gleichen Umgebung. Dafür schlagen wir uns hier sehr gut und das Leben ist sehr angenehm.
06 Oktober 2008
05 Oktober 2008
Eid - Essen
Eid ist vorbei und der normale Unialltag geht weiter. Zu Eid besucht man alle Leute, die man besuchen will. Zu Eid bereitet jedes Haus ein Gästezimmer vor mit lauter Süßigkeiten, alle Sorten von Nüssen und Tee oder Cola. Wir haben insgesamt 6 Häuser besucht. Schon nach dem ersten waren wir so satt, obwohl man immer nur etwa 30 min bleibt. Für die Afghanen sind diese Tage auch gut, um Probleme zu besprechen oder um Respekt gegenüber einer anderen Familie zu zollen. Wir haben z.B. unsere Köchin Frau Parwin besucht. Sie war überaus erfreut und geehrt durch unseren Besuch! Lediglich die Gespräche wollten nicht so in Gang kommen, da die meisten Gastgeber, die wir besucht haben, überwiegend kein Englisch beherrschen und wir absolut kein Dari, außer "Hallo, Wie gehts? Gut, Danke!" ist da leider einfach nicht drin.
Am Samstag Abend wurden wir von unserem Fahrer Abdullah zum Essen eingeladen. Das war soooooo lecker. Es gab Mantu, Reis, eingelegte Pflaumen, sehr gut zubereitete Hackfleischscheiben, Hühnchenschenkel, super leckerer Spinat usw.. Zum Nachtisch Granatäpfel aus der Region Jalalabad. Für die Afghanen sind diese Tage auch gut. So lecker! Die meisten Räume in einer afghanischen Wohnung haben Teppich. Im Gästezimmer ebenso. Zum Essen sitzt man im Kreis auf dem Teppich, das Essen in der Mitte. Frauen nehmen an dem Essen leider gar nicht teil. Sie haben allerdings alles gekocht. Auch ist es undenkbar, daß wir (oder auch andere Afghanen) den Frauen des Hauses vorgestellt werden, außer wenn man selbst eine Frau ist. Abdullah hat z.B. die Schwestern seines besten Freundes noch nie gesehen.
Am Samstag Abend wurden wir von unserem Fahrer Abdullah zum Essen eingeladen. Das war soooooo lecker. Es gab Mantu, Reis, eingelegte Pflaumen, sehr gut zubereitete Hackfleischscheiben, Hühnchenschenkel, super leckerer Spinat usw.. Zum Nachtisch Granatäpfel aus der Region Jalalabad. Für die Afghanen sind diese Tage auch gut. So lecker! Die meisten Räume in einer afghanischen Wohnung haben Teppich. Im Gästezimmer ebenso. Zum Essen sitzt man im Kreis auf dem Teppich, das Essen in der Mitte. Frauen nehmen an dem Essen leider gar nicht teil. Sie haben allerdings alles gekocht. Auch ist es undenkbar, daß wir (oder auch andere Afghanen) den Frauen des Hauses vorgestellt werden, außer wenn man selbst eine Frau ist. Abdullah hat z.B. die Schwestern seines besten Freundes noch nie gesehen.
28 September 2008
Herat Kabul Kinder Burka
Wie ich schon mal erwähnte, mir ist die große Anzahl von Kindern aufgefallen. Viele spielen auf der Straße. Ab und zu gibt es lautes Gebrüll, als ob man auf sie schießen würde. Übrigens wird hier tatsächlich viel geschossen. Immer wieder sind vereinzelte Schüsse in der Nachbarschaft zu hören. Der Grund für die Schüsse bzw. worauf sie gerichtet sind, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.
Heute ist in der Uni früher Schluss gewesen als sonst. Jetzt, vielleicht auch erst morgen beginnt für die Hausgemeinschaft eine Zeit des Aufeinandergluckens wegen Eids. Möglicherweise würde sich ein Freizeitprogramm anbieten. Die Vorschläge erstrecken sich von Tischtennisturnier, Skatturnier, Doppelkopf, Filmabende... Vielmehr wird zur jetzigen Sicherheitslage auch nicht möglich sein. Momentan bekommt man nur dann einen Eindruck von der Stadt, wenn man Abdullah (unser Fahrer und City-, Kultur- und Landesguide) beim Einkaufen begleitet. Er erzählte z.B., daß er die Schwestern seines besten Freundes bis jetzt noch nie gesehen hat. Auch haben Ehefrauen und auch die Schwestern zwar Namen, aber sie werden nur innerhalb des Hauses "benutzt". Das ist allerdings ein traditionelles Thema und kein religiöses. Auch die Bedeckung aller Körperteile der Frau, außer Hände, Füße und manchmal des Gesichts sind Tradition und werden von der Religion nur bedingt vorgeschrieben.
In Herat fiel mir auf, daß im Gegensatz zu Kabul wesentlich öfter die Burka getragen wird. In der Uni ist das sowieso eine ganz andere Sache, dort ist die Burka sogar verboten. Herat hat im Unterschied zu Kabul viele (ca. 90%) Einwohner, die auch schon ihr ganzes Leben lang hier wohnen. Kabul ist eher der "melting pot" Afghanistans. Dort gibt es etwa 90% neu Hinzugezogene. Die Stadt Kabul ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Zu Zeiten der sowjetischen Invasion betrug die Einwohnerzahl um die 300.000. Heute ist Kabul eine Millionenstadt. Neue Häuser können jetzt nur noch an den steilen Berghängen gebaut werden. Man kann sich bei der lokalen Bauweise vorstellen, wie sicher man dort wohnt. Zumal es hier auch Erdbeben gibt. Durch die Vermischung der unterschiedlichen Traditionen, verschwand die Burka mehr oder weniger aus dem Stadtbild. Alternativ werden übrigens Stoffe getragen, die sehr schön aussehen. Oft schwarze, dünne Tücher mit schönen Mustern.
UPDATE: Ja, es wird hier auch geschossen, aber wohl seltener, jedenfalls nicht so oft wies es knallt. Der Grund für das Geknalle liegt laut Abdulla an folgendem: Die "Kids are playing with dynamite". Er meinte damit wohl hoffentlich so eine Art Böller.
Heute ist in der Uni früher Schluss gewesen als sonst. Jetzt, vielleicht auch erst morgen beginnt für die Hausgemeinschaft eine Zeit des Aufeinandergluckens wegen Eids. Möglicherweise würde sich ein Freizeitprogramm anbieten. Die Vorschläge erstrecken sich von Tischtennisturnier, Skatturnier, Doppelkopf, Filmabende... Vielmehr wird zur jetzigen Sicherheitslage auch nicht möglich sein. Momentan bekommt man nur dann einen Eindruck von der Stadt, wenn man Abdullah (unser Fahrer und City-, Kultur- und Landesguide) beim Einkaufen begleitet. Er erzählte z.B., daß er die Schwestern seines besten Freundes bis jetzt noch nie gesehen hat. Auch haben Ehefrauen und auch die Schwestern zwar Namen, aber sie werden nur innerhalb des Hauses "benutzt". Das ist allerdings ein traditionelles Thema und kein religiöses. Auch die Bedeckung aller Körperteile der Frau, außer Hände, Füße und manchmal des Gesichts sind Tradition und werden von der Religion nur bedingt vorgeschrieben.
In Herat fiel mir auf, daß im Gegensatz zu Kabul wesentlich öfter die Burka getragen wird. In der Uni ist das sowieso eine ganz andere Sache, dort ist die Burka sogar verboten. Herat hat im Unterschied zu Kabul viele (ca. 90%) Einwohner, die auch schon ihr ganzes Leben lang hier wohnen. Kabul ist eher der "melting pot" Afghanistans. Dort gibt es etwa 90% neu Hinzugezogene. Die Stadt Kabul ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Zu Zeiten der sowjetischen Invasion betrug die Einwohnerzahl um die 300.000. Heute ist Kabul eine Millionenstadt. Neue Häuser können jetzt nur noch an den steilen Berghängen gebaut werden. Man kann sich bei der lokalen Bauweise vorstellen, wie sicher man dort wohnt. Zumal es hier auch Erdbeben gibt. Durch die Vermischung der unterschiedlichen Traditionen, verschwand die Burka mehr oder weniger aus dem Stadtbild. Alternativ werden übrigens Stoffe getragen, die sehr schön aussehen. Oft schwarze, dünne Tücher mit schönen Mustern.
UPDATE: Ja, es wird hier auch geschossen, aber wohl seltener, jedenfalls nicht so oft wies es knallt. Der Grund für das Geknalle liegt laut Abdulla an folgendem: Die "Kids are playing with dynamite". Er meinte damit wohl hoffentlich so eine Art Böller.
26 September 2008
our house
Das Haus, in dem wir leben hat 2 Etagen, in der dritten Etage geht es nur noch auf die Dachterrasse. Fotos, die ich von da oben geschossen habe findet man hier. Das ganze Gelände ist mit einer hohen Mauer eingefasst, aber da sind wir ja nicht sie einzigen. Im Hof steht das Auto auf der rechten Seite, auf der linken geht man rein. Die Schuhe bleiben vor der Tür. AAAAA BBB CCCCC DDDDDDD EE FFFF GGGG. Wir haben eine Küche mit einem riesigen Gasherd, ohne großen Gasdruck... Normalerweise kocht Powin für uns, allerdings sind die Dinge alle etwas anders zum Ende des Ramadan. Das Fastenendefest Eid steht bevor. Viele Vorbereitungen sind zu treffen. Und sobald "hilal", die Neumondsichel zu sehen ist, gehts los. Es wird damit gerechnet, daß der Neumond in der Nacht zum Dienstag zu sehen sein wird. Dann ist die Uni leer und wir haben 3 Tage Urlaub und dazu noch den Freitag, der ist ja sowieso frei. Naja, Urlaub, es gibt trotzdem immer genug zu tun.
Morgen und übermorgen, d.h. am dt. Wochenende, wird in der Uni eine kleine Ausstellung über "islamic architecture" stattfinden.

Der Eingang, mit Fliegengitter und Schuhe vorm Haus

Nach dem Reinkommen, rechts, nicht mehr auf dem Foto, steht der Kühlschrank. Vorne die Tische für die Mahlzeiten, hinten links Küche. Nach rechts gehen 2 Zimmer weg, an der hinteren Wand rechts zur Terrasse, links Zimmer. Auf der linken Seite gehts ins Treppenhaus, Dusche (Waschküche) und in mein Zimmer.

Für die Mahlzeiten.

Mein Zimmer. Klein, aber ausreichend. Großes Bett mit Nachtschränkchen und mittlerweile mit Nachttischlampe.

Zimmer in der belle etage.




Morgen und übermorgen, d.h. am dt. Wochenende, wird in der Uni eine kleine Ausstellung über "islamic architecture" stattfinden.
Der Eingang, mit Fliegengitter und Schuhe vorm Haus
Nach dem Reinkommen, rechts, nicht mehr auf dem Foto, steht der Kühlschrank. Vorne die Tische für die Mahlzeiten, hinten links Küche. Nach rechts gehen 2 Zimmer weg, an der hinteren Wand rechts zur Terrasse, links Zimmer. Auf der linken Seite gehts ins Treppenhaus, Dusche (Waschküche) und in mein Zimmer.
Für die Mahlzeiten.
Mein Zimmer. Klein, aber ausreichend. Großes Bett mit Nachtschränkchen und mittlerweile mit Nachttischlampe.
Zimmer in der belle etage.
25 September 2008
new pictures from herat (3)
24 September 2008
new pictures from herat (2)
Heute nachmittag sind wir durch die Stadt gefahren, Besorgungen machen. Dinge einkaufen. Wegen Eid, das Ende des Ramazan, das Ende des Fastens. Eid, ausgesprochen wie engl.: eat! Eid, das sind dann die Feiertage, die wahrscheinlich von Dienstag (wegen Neumond) bis Donnerstag gehen. Am Freitag ist frei.
Auf dem Weg in die Stadt hatte ich die Gelegenheit, ein paar Fotos zu schießen.

Neues Haus schön gemauert

Der Park in Herat. Dahinter sind die Sportanlagen, Volleyball, Fußball usw.

Vorne links sieht man Frauen in Burka.

-Die- Hauptstraße in Herat, wahnsinnig voll dort, aber schön.

Überall kleine Läden.

Straße - Taxi

Läden

Zebrastreifen - HAHA. Hier fährt und läuft jeder wie er will! Bis jetzt keinen Unfall gesehen, hoffentlich bleibt das so! Inshalla!

Grün in Herat, aber eher staub-grün.., kann man schlecht zeigen und beschreiben, es ist das Licht.

Linsen

Blaue Moschee, Blue Mosque. Dahinter, hier unsichtbar, der Blaue Basar. Aber nicht wegen der Farbe der Moschee. Wegen der Farbe der Burka...

Kaserne?

Melonen

Überladen.

Man sieht hier vielleicht, daß die Straße nur auf der rechten Seite vollständig asphaltiert wurde, auf der linken Spur liegt alles so 30cm tiefer.
Auf dem Weg in die Stadt hatte ich die Gelegenheit, ein paar Fotos zu schießen.

Neues Haus schön gemauert
Der Park in Herat. Dahinter sind die Sportanlagen, Volleyball, Fußball usw.
Vorne links sieht man Frauen in Burka.
-Die- Hauptstraße in Herat, wahnsinnig voll dort, aber schön.
Überall kleine Läden.
Straße - Taxi
Läden
Zebrastreifen - HAHA. Hier fährt und läuft jeder wie er will! Bis jetzt keinen Unfall gesehen, hoffentlich bleibt das so! Inshalla!
Grün in Herat, aber eher staub-grün.., kann man schlecht zeigen und beschreiben, es ist das Licht.
Linsen
Blaue Moschee, Blue Mosque. Dahinter, hier unsichtbar, der Blaue Basar. Aber nicht wegen der Farbe der Moschee. Wegen der Farbe der Burka...
Kaserne?
Melonen
Überladen.
Man sieht hier vielleicht, daß die Straße nur auf der rechten Seite vollständig asphaltiert wurde, auf der linken Spur liegt alles so 30cm tiefer.
20 September 2008
Essen (2)
Heute gab es unter anderem Zuckermelone. Riesengroß im Ausmaß und ebenso im Geschmack! Ich möchte meinen, 50cm Durchmesser an der dicksten Stelle. Lecker. Angenehm süß und erfrischend.
Zumal ich sonst nur Wassermelonen esse.
Zumal ich sonst nur Wassermelonen esse.
19 September 2008
Kabul University
Der Campus der Kabuler Universität ist echt schön. Viel Grün, viele Wiesen, viele Studenten und Studentinnen. Ich habe keine einzige Burka auf dem Campus gesehen. Die Studentinnen tragen allerdings Kopftuch. Die Studenten sind größtenteils recht westlich gekleidet. Mit Jeans und Hemd oder T-Shirt.
Heute hatte ich vornehmlich mit den studentischen Mitarbeitern der IT-Abteilung zu tun. Das dortige IT-Zentrum heißt ITCK, IT--Centre of Kabul. Eine meiner Aufgaben wird es sein, die Bauarbeiten in den Räumlichkeiten des ITCH (IT-Centre of Herat) zu kontrollieren, d.h. einerseits zu planen, wo die Mauern (für die Raumtrennung) gebaut werden und andererseits zu kontrollieren, ob die Mauer auch senkrecht gemauert werden. Anschließend soll die Verkabelung für Strom und Ethernet gelegt werden. Eine Luftabzugsanlage wird ebenfalls installiert. Der Raum liegt schließlich im Keller und es gibt keine Fenster. Insgesamt sollen im Hauptrechnerpool 70 PCs aufgestellt werden, an denen dann Studenten arbeiten können. Im ITCK sieht das wirklich gut und modern aus. Alle Rechnerplätze waren besetzt.
Im Übrigen muß ich in der Öffentlichkeit (d.h. in der Uni) zumindest Hemd und Sacko tragen, damit klar ist, welche Position ich bekleide. Es kann einem ja plötzlich auch der Präsident der Universität gegenüberstehen. Oder der Minister für höhere Bildung. In diesem Fall sollte man hier angemessen gekleidet sein. Das Ministerium für höhere Bildung haben wir heute auch besucht, liegt ja alles in der Nähe des Campus und es sollte auch meiner Vorstellung dienen. Allerdings war der Minister nicht da.
Die Uni in Kabul hat für ihren gesamten Briefverkehr eine echte (analoge) Druckermaschine und riesige Setzkästen mit den unterschiedlichen Buchstaben. Bedient wird die Maschine von 6 afghanischen Mitarbeitern. Als wir heute vormittag dort waren, haben 2 von ihnen geschlafen, 2 haben Tee gekocht und die anderen beiden haben geschnackt. Übrigens verfügt die Uni auch über eine nigelnagelneue digitale Druckermaschine. Es kann sie bloß keiner bedienen, sie steht noch verpackt in irgendeinem Lager. Und außerdem wären alle 6 Druckleute auf einen Schlag arbeitslos.
Heute hatte ich vornehmlich mit den studentischen Mitarbeitern der IT-Abteilung zu tun. Das dortige IT-Zentrum heißt ITCK, IT--Centre of Kabul. Eine meiner Aufgaben wird es sein, die Bauarbeiten in den Räumlichkeiten des ITCH (IT-Centre of Herat) zu kontrollieren, d.h. einerseits zu planen, wo die Mauern (für die Raumtrennung) gebaut werden und andererseits zu kontrollieren, ob die Mauer auch senkrecht gemauert werden. Anschließend soll die Verkabelung für Strom und Ethernet gelegt werden. Eine Luftabzugsanlage wird ebenfalls installiert. Der Raum liegt schließlich im Keller und es gibt keine Fenster. Insgesamt sollen im Hauptrechnerpool 70 PCs aufgestellt werden, an denen dann Studenten arbeiten können. Im ITCK sieht das wirklich gut und modern aus. Alle Rechnerplätze waren besetzt.
Im Übrigen muß ich in der Öffentlichkeit (d.h. in der Uni) zumindest Hemd und Sacko tragen, damit klar ist, welche Position ich bekleide. Es kann einem ja plötzlich auch der Präsident der Universität gegenüberstehen. Oder der Minister für höhere Bildung. In diesem Fall sollte man hier angemessen gekleidet sein. Das Ministerium für höhere Bildung haben wir heute auch besucht, liegt ja alles in der Nähe des Campus und es sollte auch meiner Vorstellung dienen. Allerdings war der Minister nicht da.
Die Uni in Kabul hat für ihren gesamten Briefverkehr eine echte (analoge) Druckermaschine und riesige Setzkästen mit den unterschiedlichen Buchstaben. Bedient wird die Maschine von 6 afghanischen Mitarbeitern. Als wir heute vormittag dort waren, haben 2 von ihnen geschlafen, 2 haben Tee gekocht und die anderen beiden haben geschnackt. Übrigens verfügt die Uni auch über eine nigelnagelneue digitale Druckermaschine. Es kann sie bloß keiner bedienen, sie steht noch verpackt in irgendeinem Lager. Und außerdem wären alle 6 Druckleute auf einen Schlag arbeitslos.
18 September 2008
Essen
Ich habe gestern das erste mal afghanisches Essen gegessen. Irgendwelche Teigtaschen mit irgendwelchem Fleisch drin, dazu so kleine rote Bohnen (wie bei cili con carne) und weißer Sahne drauf. War eigentlich total lecker und ich hab auch alles aufgegessen, aber ich hab ja auch schon viel über die Verdauungsprobleme anderer gehört. Dagegen erst mal eine Kapsel Perenterol, so als Bierersatz. Am Sonntag geht es vermutlich weiter nach Herat. Bis dahin ist noch ein wenig Zeit, heute ist erstmal Ruhetag.
UPDATE: Das Gericht heißt Mantu (Übers.: Ich-Du, Man = Ich, Tu = Du). Hackfleisch wird mit sehr viel (!) geriebener Zwiebel vermischt (500g Hack - 1kg Zwiebl), mit Paprika, Salz und schwarzem Pfeffer gewürzt. Dann werden Teigtaschen aus Mehl gemacht, mit denen das Hackfleisch eingerollt wird. Die Teigtaschen werden 40 min im Wasserdampf gekocht. Dazu wird Quark mit Knoblauch, Salz, schwarzem und rotem Pfeffer gereicht. Obendrauf ein paar Korianderblätter.
Heute gab es Geschnetzeltes mit etwas Kartoffelbrei, Reis und grünen Bohnen.
UPDATE: Das Gericht heißt Mantu (Übers.: Ich-Du, Man = Ich, Tu = Du). Hackfleisch wird mit sehr viel (!) geriebener Zwiebel vermischt (500g Hack - 1kg Zwiebl), mit Paprika, Salz und schwarzem Pfeffer gewürzt. Dann werden Teigtaschen aus Mehl gemacht, mit denen das Hackfleisch eingerollt wird. Die Teigtaschen werden 40 min im Wasserdampf gekocht. Dazu wird Quark mit Knoblauch, Salz, schwarzem und rotem Pfeffer gereicht. Obendrauf ein paar Korianderblätter.
Heute gab es Geschnetzeltes mit etwas Kartoffelbrei, Reis und grünen Bohnen.
Erste Fotos
Auf dem Flughafengelände in Kabul
Im Flughafengebäude
Auf dem Weg ins Deutsche Gästehaus
Auf dem Weg ins Deutsche Gästehaus
Auf dem Weg ins Deutsche Gästehaus
Auf dem Weg ins Deutsche Gästehaus + Drachen
Auf dem Weg ins Deutsche Gästehaus
Auf dem Weg ins Deutsche Gästehaus
Im Deutschen Gästehaus, Ausblick aus meinem Zimmer
Kabul
Nach über 18h endlich in Kabul angekommen. Bei der Autofahrt vom Kabul International Airport zum German Guest House sieht man ein wenig von der Stadt. Alte, umgekippte Panzer im Straßengraben, Kinder, die Drachen steigen lassen, Obst und Gemüse usw. und chaotische Verkehrssituationen.
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